Zahn- und Kieferfehlstellungen:

Kaumuskulatur und Kiefergelenke (Kausystem) arbeiten im Normalfall harmonisch zusammen – ist diese Harmonie aber beispielsweise durch Zahn- oder Kieferfehlstellungen gestört, können vielfältige Beschwerden die Folge sein.

Spezifische Beschwerden bei Zahnfehlstellung

  • Schiefer Zahn, schiefe Zähne
  • Zahnlücken
  • Offener Biss
  • Progenie

Spezifische Beschwerden bei Kieferfehlstellung

  • Kaubeschwerden
  • Kieferschmerzen
  • Kiefergelenksbeschwerden

Allgemeine Beschwerden

Wie Ihnen Ihr Kieferorthopäde in Coesfeld näher erläutern wird, beschränken sich die Beschwerden bei Zahn- und Kieferfehlstellungen aber nicht nur auf den Kiefer- und Gesichtsbereich, sondern äußern sich zudem in Kopf-, Schulter-, Nacken- und Rückenverspannungen bzw. -schmerzen, Fehlhaltungen, Migräne, Hörsturz oder Tinnitus, Sprach- oder Lernstörungen. Dieses Krankheitsbild wird als Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet.

Eine Kieferfehlstellung ist ebenso wie eine Zahnfehlstellung inzwischen ein weit verbreitetes Problem. In den meisten Fällen ist die Ursache für eine Kiefer- oder Zahnfehlstellung angeboren. Die Fehlbildungen von Kiefer und Zähnen sind jedoch nicht immer von Geburt an gegeben. Bestimmte Verhaltensweisen – besonders in jungen Jahren – können zu einer Kieferfehlstellung oder auch einer Zahnfehlstellung führen. Beispielsweise kann durch häufige und langfristige Nutzung von Schnullern oder Nuckelflaschen, Daumenlutschen, vorzeitigen Verlust der Milchzähne durch Karies oder Unfälle, überwiegende Mundatmung aufgrund gesundheitlicher Probleme oder schlechte Angewohnheiten, wie das Drücken der Zunge gegen die Zähne oder das Kauen auf den Lippen, eine Zahnfehlstellung oder eine Kieferfehlstellung ausgelöst werden.

Des Weiteren sind der Tiefbiss und Überbiss als Kieferfehlstellungen zu nennen.

Rund zwei von drei Kindern bedürfen heute einer kieferorthopädischen Behandlung. Durch eine Frühbehandlung/Kinderbehandlung stellt man die Weichen für die spätere Entwicklung der Zähne und Kiefer. Hierdurch kann eine weitere Fehlentwicklung verhindert werden, sodass zum Beispiel das Ziehen von Zähnen und andere operative Therapien überflüssig werden und mögliche gesundheitliche Folgeschäden ausbleiben. Bereits ab dem 4. bis 6. Lebensjahr (Milchgebiss) lassen sich ausgeprägte Anomalien, wie beispielsweise massive Engstände, ein Überbiss der Frontzähne, ein seitlicher Kreuzbiss, Zungenpressen und Lippensaugen, Fingerlutschen, Kau- und Sprachschwierigkeiten oder Mundatmung, feststellen und bei frühzeitigem Erkennen von Fehlentwicklungen im kindlichen Kiefer häufig noch mit einfachen und sanften Maßnahmen zur Entwicklungssteuerung in Ihrer kieferorthopädischen Praxis in Coesfeld – mit den umliegenden Gemeinden Ahaus, Borken, Haltern am See und Velen – behandeln. Daher empfiehlt es sich, schon in diesem Alter das kindliche Gebiss im Rahmen der Prävention und Früherkennung kontrollieren zu lassen.

Bei der Funktionsdiagnostik (auch Kiefergelenktherapie) in Coesfeld prüfen wir, ob die Kiefergelenkbewegungen harmonisch verlaufen, untersuchen die Körperstatik, Haltung und klären die Ursache auftretender Probleme.

Moderne Kieferorthopädie bedeutet für uns in Coesfeld, den Menschen als komplexes Gesamtsystem zu betrachten. Das beinhaltet: Alle Teilsysteme sind nicht nur voneinander, sondern auch von außen beeinflussbar. Unser ganzheitlicher Ansatz diagnostiziert und berücksichtigt diese Wechselwirkungen bei der Therapie. Als Praxis für ganzheitlich und sanft arbeitende Kieferorthopädie in Coesfeld ist es folglich unser Ziel, nicht nur für gerade Zähne und ein schönes Lächeln zu sorgen, sondern darüber hinaus auch das Gleichgewicht zwischen dem Kausystem und dem gesamten Körper zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Um Ihnen ein gesundes und schmerzfreies Kausystem zu erhalten bzw. wiederzugeben, bieten wir Ihnen ein breites Spektrum an Therapiemethoden nach modernstem international anerkanntem Behandlungsstandard von der Frühbehandlung, herausnehmbaren Zahnspangen und Multibracket-Apparaturen über unsichtbare Zahnspangen mit durchsichtigen Schienen und Lingualtechnik (feste Spange von der Innenseite der Zähne). Dabei legen wir sehr viel Wert auf eine ganzheitliche Therapie, damit Zähne, Kiefergelenke und Knochen lange gesund und funktionsfähig bleiben und nutzen ferner die faszinierenden Möglichkeiten der modernen Kieferorthopädie, um auf besonders schonende, biologische und ästhetische Weise Patienten in jedem Lebensalter zu einem schönen und selbstbewussten Lächeln zu verhelfen.

Zahnfehlstellungen und Funktionsbefunde erfordern ggf. eine fachübergreifende Zusammenarbeit. Die Zusammenarbeit mit anderen Ärzten und Therapeuten, wie z.B. Zahnärzten, Kieferchirurgen, Logopäden, Physiotherapeuten, Allgemeinmedizinern, Kinderärzten, HNO-Ärzten, Orthopäden, u. v. a. von Anfang an macht Ihre und unsere Ziele erreichbar.

Unser ganzheitlicher kieferorthopädischer Ansatz in unserer Fachpraxis für Kieferorthopädie, mit Patienten aus den umliegenden Orten Dülmen, Münster, Reken und Havixbeck, versucht, Einfluss auf den Mundraum und die Kieferentwicklung, auf die Wirbelsäule, bzw. auf das gesamte Stützgewebe von Kopf und Nacken zu nehmen. Der Schwerpunkt liegt hier auf funktionellen und medizinischen Aspekten wie Kiefer- und Kopfstellung, Kiefergelenk, Kaumuskulatur, Mundatmung und Zungenlage.

Unsere kieferorthopädische Behandlung ist darauf ausgerichtet, möglichst alle Zähne zu erhalten. Missverhältnisse bezüglich der Größe der Kiefer und der Zähne können u. a. durch wachstumsanregende oder durch sog. „platzschaffende“ Geräte kompensiert werden. So setzen wir zur Korrektur des „falschen Zusammenbisses“ Knirscher-, Entspannungs-, Positionierungs- oder Dauerschienen ein – begleitend sind unter Umständen orthopädische oder physiotherapeutische Behandlungen bzw. die Anpassung von Zahnersatz notwendig.

Nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei Erwachsenen erlaubt die qualitativ hochwertige Kieferorthopädie von heute eine schonende und sanfte Korrektur von Zahnfehlstellungen mit innovativen Techniken und Materialien, die zudem ästhetisch, funktionell und komfortabel sind. Mit speziellen Geräten lassen sich auch hier ggf. Extraktionen vermeiden.

Ihre Kieferorthopädische Fachzahnarztpraxis

Fehlstellungen und Fehlentwicklungen der Zähne und des Kiefers in jungen Jahren können einen massiven Einfluss auf das gesamte Leben haben. Fehlentwicklungen im Bereich der Zähne und der Kieferknochen beeinträchtigen nicht nur Ästhetik sowie das Kau- und Sprachsystem, sondern auch die Wirbelsäule und den kompletten Bewegungsapparat.

 

Zahnengstand im Unterkiefer [S]

Fast jedes zweite Kind in Deutschland unterzieht sich einer Behandlung beim Kieferorthopäden. Viele Eltern/Patienten, ob aus Havixbeck, Ahaus, Velen, Reken, Haltern, Dülmen oder Horstmar sind jedoch unsicher, wann Schiefe Zähne / Zahnfehlstellungen / Kieferfehlstellungen kieferorthopädisch korrigiert werden sollten. Grundsätzlich kann in fast jedem Alter kieferorthopädisch behandelt werden. Aber ein optimales Timing ist entscheidend für eine zeit- und aufwandsparende Therapie einer Zahn- oder Kieferfehlstellung! Die kieferorthopädische Facharztpraxis in Coesfeld sieht ihre Aufgabe nicht nur in der Therapie, sondern zusätzlich in der Prävention (Vorbeugung), um Krankheiten und Schmerzen zu verhindern. Ein Beratungsgespräch zur Erkennung eventueller Störungen des Gebisses empfehlen wir daher bereits im Kleinkindesalter. Die Entscheidung, ob ihr Kind überhaupt und wann einer kieferorthopädischen Kinderbehandlung bedarf, treffen wir nach eingehender Untersuchung.

Kieferorthopädische Kinderbehandlung [S]

In den meisten Fällen rät der Hauszahnarzt zu einer Vorstellung beim Kieferorthopäden. Werden Kinder im Alter zwischen 3 – 6 Jahre beim Kieferorthopäden vorgestellt, können bereits einfache Maßnahmen zu erheblichen Verbesserungen bei der Zahn- und Kieferentwicklung beitragen. Halbjährliche bzw. jährliche kieferorthopädische Routinekontrollen ermöglichen, den Behandlungsbedarf frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu handeln. Die Folgen von Zahn- und Kieferfehlstellungen manifestieren sich ab Mitte des es zweiten Lebensjahrzehnts- nach dem Durchbruch der Zähne ­- als Kiefergelenksbeschwerden, Knochenabbau, Zahnschmelzverlust und ästhetische Beeinträchtigungen. Aber moderne Verfahren ermöglichen heute selbst im Erwachsenenalter noch eine Erfolg versprechende Behandlung.

Ihre Kieferorthopädische Facharztpraxis in Coesfeld bietet Prophylaxe und Behandlungen nach internationalem Standard für Jugendliche und Kinder sowie für Erwachsene an. Ein Aufsuchen unserer Facharztpraxis im Ärztezentrum am Markt in Coesfeld ist auch ohne Überweisung jederzeit gegeben.

Die Mundhygiene sollte besonders bei Spangenträgern optimal durchgeführt werden. [S]

Sie und Ihre persönlichen Anliegen, Sorgen und Wünsche stehen im Mittelpunkt einer jeden Beratung in unserer Kieferorthopädischen Facharztpraxis im Zentrum von Coesfeld. Unser breit gefächertes Spektrum an kieferorthopädischem Know-how, ermöglicht es uns gemeinsam mit Ihnen, die für Ihr Kind/ für Sie optimale kieferorthopädische Behandlung zu finden und anzubieten.

In der zertifizierten Fachpraxis für Kieferorthopädie Dr. Holger Winnenburg & Partner in Coesfeld praktizieren drei Ärzte als Team. Im Rahmen unserer Maßnahmen zur Qualitätssicherung finden eine regelmäßige Weiterbildung sowie ein reger kollegialer Austausch statt. Regelmäßige gemeinsame Fallbesprechungen und fachlich fundierte Planungen – insbesondere auch zu komplexen Behandlungen – sind somitselbstverständlich. Ebenso erfolgt auch während der Behandlung eine regelmäßige Qualitätskontrolle durch einen weiteren Fachzahnarzt der Praxis.

 

Die Medizinischen Einrichtungen entsprechen dem modernsten Standard. Die Kieferorthopädische Fachpraxis Dr. Holger Winnenburg & Partner in Coesfeld ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Dies ist ein sichtbares Zeichen, dass Qualitätsmanagement in der Praxis erfolgreich eingeführt wurde.

Gesunde und schöne gerade stehende Zähne sowie ein freies harmonisches Lachen bedeuten ein großes Stück Lebensqualität. Sie sind Ausdruck von Attraktivität und Erfolg und damit eine der besten Investitionen in die Zukunft. Denn Schönheit, Lebensqualität und Erfolg sind untrennbar miteinander verbunden. Nichts ist so gewinnbringend, wie ein schönes Lächeln. Es öffnet Türen, schafft Vertrauen und sorgt für Sympathie. Sympathie beeinflusst Entscheidungen und prägt unser ganzes Verhalten. Daher nehmen schöne Zähne im privaten wie im beruflichen Alltag einen immer höheren Stellenwert ein.

 

Gesundes Zahnsystem – strahlendes Lächeln [S]

Als Facharztpraxis für ganzheitlich und sanft arbeitende Kieferorthopädie in Coesfeld ist es nicht nur unser Ziel, für gerade Zähne und ein schönes Lächeln zu sorgen, sondern darüber hinaus auch das Gleichgewicht zwischen dem Kausystem und dem gesamten Körper zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Denn nur eine Harmonie von Zähnen, Kiefern, Kaumuskeln und Gelenk als Einheit gewährleistet gesundes Kauen, Sprechen, Schlucken sowie allgemeines Wohlempfinden. Denn eine korrekte Kieferstellung ist die Voraussetzung für eine korrekte und schmerzfreie Körperhaltung. Wichtig ist daher in unserer Facharztpraxis nicht allein das „Geraderücken“ einzelner Zähne, sondern die Funktionsfähigkeit des Gebisses als Ganzes mit seinen vielfältigen Aufgaben zu berücksichtigen und ganzheitlich bei der Behandlung mit einzubeziehen.

Die Kieferstellung steht in wechselseitigem Zusammenhang zu einer Vielzahl anderer Körperfunktionen, insbesondere der Gesamtkörperhaltung. Orthopädische Idealverhältnisse im Bereich der Kiefer und der Kiefergelenke sind demnach Voraussetzung für orthopädische Idealverhältnisse im Bereich der Wirbelsäule und des Beckens. Eine korrekte Kieferstellung ist die Voraussetzung für eine korrekte und schmerzfreie Körperhaltung.

Patientenwünsche

Kein Patient freut sich, wenn Zähne gezogen werden. Unser Anliegen ist es daher, Ihnen alle gesunden Zähne zu erhalten. Muss aber ein Milchzahn, z.B. wegen Karies (Zahnfäule), vorzeitig gezogen werden, versorgen wir die entstandene Lücke mit einem Lückenhalter, um dem Nachfolger den Platz für den späteren Durchbruch offen zu halten.

Ein ausgeprägtes Missverhältnis zwischen der Größe der Zähne und des Kiefers ist der häufigste Grund, eine Entfernung gesunder, bleibender Zähne zu erwägen.

Durch einen frühen Behandlungsbeginn (Kinderbehandlung) und den Einsatz moderner und biologisch wirksamer Geräte kann eine Entfernung gesunder, bleibender Zähne vermieden werden. So fördern wir bei zu kleinen Kiefern das Wachstum und vermeiden somit späteren Platzmangel. Ein guter Zeitpunkt für diese Maßnahme ist die Phase nach dem Durchbruch der oberen mittleren Schneidezähne. Bei älteren Patienten kann ein bestehender Platzmangel oft über die natürliche Erweiterung der Kiefer mittels herausnehmbarer und/ oder festsitzender Zahnspangen behoben werden.

Auch auf die Weisheitszähne nehmen wir in der Planung Rücksicht und prüfen unter ganzheitlichen Gesichtspunkten die Chancen und Risiken ihrer Erhaltungswürdigkeit.

Verlagerter Weisheitszahn im Unterkiefer [S]

Zahnspangen muss man heutzutage nicht mehr sehen! Immer mehr Patienten wünschen sich aus ästhetischen Gründen eine „unsichtbare“ Regulierung. Mit einer innenliegenden, kaum sichtbaren Variante oder mit Keramikbrackets beispielsweise können wir bei gesunden Zähne und Zahnhalteapparat jede Form der Zahnfehlstellung erfolgreich behandeln.

Patientenmitarbeit

Die Behandlungsdauer ist abhängig von dem Ausmaß der Zahn- und Kieferfehlstellung und nicht zuletzt auch von der Mitarbeit des Patienten.

Hauszahnarzt

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Ihrem Hauszahnarzt und uns steht für ein gutes Ergebnis.

Die Osteopathie – wie die ganzheitliche Kieferorthopädie – betrachten den Menschen als eine Einheit, in der sich Struktur und Funktion gegenseitig beeinflussen. Sie ist ein Therapie- und Behandlungskonzept, in der die manuelle diagnostische und therapeutische Vorgehensweise bei Funktionsstörungen im Mittelpunkt stehen.

 

Die Osteopathie ist ein Teil unseres Netzwerks bei der interdisziplinären Behandlung von Patienten mit Muskel- und Gelenkschmerzen.

Junge Frau mit Kiefergelenkschmerzen [F]

Als ergänzende Begleittherapie zur kieferorthopädischen Therapie kann die osteopathische Behandlung in bestimmten Fällen äußerst positiv wirksam sein, indem sie z. B. spezielle Zahnbewegungen beschleunigt und die kieferorthopädischen Behandlungsergebnisse langzeitig stabilisiert.

Eine Kooperation mit und Begleitung von Osteopathen bietet sich speziell bei folgenden therapeutischen Aufgaben an:

Bisskorrekturen:

  • Verbesserte Funktion des Verdauungsapparates durch Zahn- und Kieferregulierung
  • Stabilisierung des Haltungsapparates (Wirbelsäule) durch Korrektur von Bissfehlstellungen
  • Reduktion von Alltagsanspannungen und Stress, und dadurch ebenfalls eine Stabilisierung des Haltungsapparates.
Die manuelle Medizin betrachtet das Kiefergelenk im Hinblick auf seine ganzheitliche Funktion innerhalb des Bewegungsapparates. Sie diagnostiziert und therapiert reversible Funktionsstörungen der Wirbelsäule und der Extremitätengelenke sowie des Kiefergelenkes und zeigt so z. B. statische Probleme und deren Auswirkung auf die Kieferorthopädie auf.

 

Die Manuelle Therapie ist ein Teil unseres Netzwerks bei der interdisziplinären Behandlung von Patienten mit Wirbelsäulenschmerzen im Hals-, Brust- und Lendenbereich, funktionelle Störungen, wie manche Formen von Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Ohrensausen, Atem- oder Sehstörungen.

Als ergänzende Begleittherapie ermöglicht sie eine individuelle kieferorthopädischen Therapie.

Die lebenslangen Zahnbewegungen machen es möglich, dass in jedem Lebensalter eine kieferorthopädische Behandlung durchführbar ist. Als Facharztpraxis für Kieferorthopädie in Coesfeld mit dem Einzugsgebiet Ahaus, Borken, Velen, Dülmen, Haltern, Havixbeck, Horstmar, Lüdinghausen oder Reken bieten wir kieferorthopädische Prophylaxe und Behandlung für jedes Alter an, also sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene.

 

Erwachsene Patienten (Erwachsenenbehandlung) machen mittlerweile einen immer größer werdenden Anteil unseres Patientengutes aus. Deshalb ist uns auch der Wunsch nach einer möglichst unauffälligen Behandlung mit hohem Tragekomfort bewusst. Und hier bietet die moderne Kieferorthopädie mit unsichtbaren Zahnspangen, der Lingualtechnik oder ästhetischen Keramik-Brackets eine Reihe von Möglichkeiten bei kleineren Fehlstellungen im Frontzahnbereich, Sie sanft und effektiv zu behandeln. Letztendlich sind Ihre Wünsche bei Berücksichtigung der medizinischen Voraussetzungen entscheidend für die Art der Behandlung.

Ihr Wohlbefinden steht für uns im Mittelpunkt. Deshalb sind für uns eineindividuell-optimale Betreuung der Patienten, eine hohe Behandlungsqualität und kurze Wartezeiten selbstverständlich.

 

Behindertengerechte Räumlichkeiten

Bei der Gestaltung und Einrichtung unserer Räumlichkeiten war es uns wichtig, eine optimale Kombination aus Wohlfühlambiente und medizinischer Funktionalität zu schaffen, um eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung zu bieten. Alle unsere Praxisräume sind stufenfrei und behindertengerecht mit einem Fahrstuhl zu erreichen. Selbstverständlich ist auch unsere Besuchertoilette mit breiten Türen behindertengerecht zugänglich.

Vernetzte Räume

Modernste medizinische Technologien und Therapiemethoden lassen sich in unseren komplett vernetzten Räumen optimal nutzen. Hierzu zählen insbesondere unser strahlungsarmes, volldigitales Röntgensystem sowie High-Tech-Aufbereitungs- und Sterilisationsgeräte, die eine perfekte Hygiene nach den neuesten Vorgaben des Robert-Koch-Instituts gewährleisten.

Unsere Behandlungsräume sind mit LED-Monitoren ausgestattet, so dass direkt und zeitnah an persönlichen Fotos und Röntgenbildern ein umfassendes Beratungsgespräch erfolgen kann und beispielsweise Ihre individuellen Ansprüche an die Ästhetik ausgelotet und veranschaulicht werden können

Privat- und Kassenpatienten

In der Facharztpraxis für Kieferorthopädie in Coesfeld mit dem Einzugsgebiet Ahaus, Borken, Velen, Dülmen, Haltern, Nottuln, Havixbeck, Horstmar, Heek, Münster und Reken sind Sie sowohl als gesetzlich Versicherter als auch als Privatpatient willkommen.

Mit und ohne Überweisung

Kieferorthopädische Beratung und Behandlung sind auch ohne Überweisung möglich!

Wir sprechen mehrere Sprachen

Für eine lückenlose Information und Kommunikation mit unseren Patienten sprechen wir neben Deutsch auch Englisch, Türkisch und Polnisch.

Ganzheitliche Kieferorthopädie für jedes Alter

Kein Patient freut sich, wenn Zähne gezogen werden. Unser Anliegen ist es daher, Ihnen alle gesunden Zähne zu erhalten Muss aber ein Milchzahn, z.B. wegen Karies, vorzeitig gezogen werden, versorgen wir die entstandene Lücke mit einem Lückenhalter um dem Nachfolger den Platz für den späteren Durchbruch offen zu halten.

 

Ein ausgeprägtes Missverhältnis zwischen der Größe der Zähne und des Kiefers ist der häufigste Grund, eine Entfernung gesunder, bleibender Zähne zu erwägen.

Durch einen frühen Behandlungsbeginn und den Einsatz moderner und biologisch wirksamer Geräte kann eine Entfernung gesunder, bleibender Zähne vermieden werden. So fördern wir bei zu kleinen Kiefern das Wachstum, und vermeiden somit späteren Platzmangel. Ein guter Zeitpunkt für diese Maßnahme ist die Phase nach dem Durchbruch der oberen mittleren Schneidezähne. Bei älteren Patienten kann ein bestehender Platzmangel oft über die natürliche Erweiterung der Kiefer mittels herausnehmbarer und/ oder festsitzender Zahnspangen behoben werden.

Feste Zahnspange [F]

Auch auf die Weisheitszähne nehmen wir in der Planung Rücksicht und prüfen unter ganzheitlichen Gesichtspunkten die Chancen und Risiken ihrer Erhaltungswürdigkeit.

Schöne gesunde Zähne und systemische Kieferorthopädie, also die Berücksichtigung der Zusammenhänge zwischen Kauorgan und anderen Organen, sind die Prävention von chronischen Erkrankungen und Fehlfunktionen. Da ein falscher Biss Auswirkungen auf die Statik des gesamten Körpers hat, legen wir sehr viel Wert auf das Gleichgewicht von Zähne-Kiefergelenke-Wirbelsäule, damit Zähne, Kiefergelenke und Wirbelsäule lange gesund und funktionsfähig bleiben.

 

Als ganzheitlich arbeitende Kieferorthopäden betrachten wir deshalb bei Anzeichen von beispielsweise orthopädischen Beschwerden nicht nur das Gebiss, sondern auch Wirbelsäule, Beine, Füße um eventuelle wechselseitige Beeinflussungen aufzudecken und Ihnen entsprechende Therapievorschläge unterbreiten zu können. Oft helfen schon Zahnspangen oder Aufbiss-Schienen um die Funktionsstörung des Kiefers zu korrigieren und Ihr Kind damit dauerhaft von den o.a. Beschwerden zu befreien.

Folgende Symptome können auf die Notwendigkeit einer Behandlung hindeuten (s. Kap. II.2 Zahn- und Kieferfehlstellungen):

 

  • Frontaler Kreuzbiss
  • Lateraler Kreuzbiss
  • Unterkieferrücklage
  • Offener Biss / lutschoffener Biss
  • Milchzähne gehen vorzeitig verloren
  • Daumenlutschen & Habits
  • Frühzeitige Behandlung

Frühzeitig erkannte Fehlstellungen lassen sich oft schon mit spielerischen (myofunktionellen) Muskelübungen oder einfachen Maßnahmen wie einer Mundvorhofplatte oder anderen Funktionsgeräte sanft wieder in die richtige Bahn lenken, um der Natur die Möglichkeit zu geben, sich normal weiterzuentwickeln. Durch frühzeitiges Erkennen von Fehlentwicklungen und rechtzeitige Weichenstellung kann so den natürlichen Weg für ein harmonisches Gebiss mit langfristig gesunden Zähnen geebnet, oftmals eine spätere Behandlung vermieden oder zumindest in einem sehr viel geringeren Umfang notwendig werden.

Zum optimalen Zeitpunkt wird die notwendige Behandlung dann geplant und durchgeführt. Wir behandeln mit sanften Kräften, um die Zähne Ihrer Kinder schonend in die richtige Position zu rücken. Dabei nutzen wir moderne Behandlungstechniken auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. So lässt sich schon mit dem Einsetzen eines einfachen Platzhalters die Zahnlücke für den bleibenden Zahn offen gehalten.

Ihr Hauszahnarzt bleibt während einer kieferorthopädischen Therapie Ihr Ansprechpartner, wenn es um die Vorsorge und Behandlung von Zahnfleischerkrankungen und Karies geht. Sie sollten daher unbedingt die Kontrolltermine bei Ihrem Zahnarzt einhalten
Zahn- und Kieferfehlstellungen werden durch die myofunktionellen Bedingungen des orofacialen Systems beeinflusst. Der Erfolg der kieferorthopädischen Behandlung hängt immer auch von der Funktion von Zungen-, Lippen- und Wangenmuskulatur ab und von der Wiederherstellung des funktionellen Gleichgewichtes. „Weichgewebe formt Hartgewebe“

 

Mit Hilfe der myofunktionellen Therapie können Lippen-, Wangen- und Zungen-dysfunktionen schon vor oder während der eigentlichen kieferorthopädischen Behandlung behandelt werden.

In jedem Fall ist es unser Anspruch, Ihrem Kind eine moderne und individuelle Kieferorthopädie in angenehmer Atmosphäre zu bieten. Die Grundlage hierfür bilden hochwertige Materialien und ein gut strukturiertes Behandlungskonzept und nicht zuletzt ein motiviertes, freundliches Team. In Ihrem und Im Interesse Ihres Kindes arbeiten wir eng mit den zahnärztlichen Kolleginnen und Kollegen zusammen. Während der gesamten Behandlungszeit sollten die Kontrolluntersuchungen und Zahnreinigungen bei Ihrem Zahnarzt halbjährlich ggf. auch vierteljährlich wahrgenommen werden.
Die Behandlungsdauer ist abhängig von dem Ausmaß der Zahn- und Kieferfehlstellung. Meist kann man jedoch von ein- bis zweijähriger Behandlungszeit ausgehen. Während dieser Zeit sind Kontrollsitzungen in unserer Praxis in Coesfeld nahe Ahaus, Borken, Haltern am See, Velen, Dülmen, Münster, Reken, Havixbeck, Heek, Horstmar, Lüdinghausen sowie Nottuln in regelmäßigen Abständen (etwa alle 5-12 Wochen) erforderlich.

 

Diese Kontrollsitzungen erfolgen im Allgemeinen nachmittags. Nur in Ausnahmefällen und bei umfangreicheren Behandlungen sind Vormittagstermine erforderlich, z. B. für das Einsetzen einer festsitzenden Apparatur. Bei Bedarf können wir Berufstätigen außerhalb der normalen Sprechzeiten auch frühmorgens oder am Abend Termine nach individueller Vereinbarung anbieten.

Kieferorthopädische Beratung und Behandlung sind auch ohne Überweisung möglich!

Ein Aspekt, der vor allem bei Erwachsenen oft zu berücksichtigen ist, ist die Behandlung von Kiefergelenkbeschwerden. Die Symptome reichen von einer verspannten Kaumuskulatur bis hin zu starken Schmerzen beim Kauen oder Öffnen des Mundes. Oft haben andere Schmerzen, wie z.B. Kopf-, Gesichts-, oder Wirbelsäulenschmerzen ihren Ursprung im Bereich der Zähne oder Stellung der Kiefer zueinander.

 

Kiefergelenkschmerzen [F]

Ihre Kieferorthopäden in Coesfeld stellen bei einigen erwachsenen Patienten mitunter eine so schwere Kieferfehlstellung fest, dass diese durch eine kieferorthopädische Behandlung allein nicht therapiert werden kann. In solchen Ausnahmefällen ist es bisweilen notwendig, die Kieferfehlstellung nach einer kieferorthopädische Vorbehandlung durch eine Operation zu korrigieren. Ergänzend zum chirurgischen Eingriff erfolgt abschließend die Feineinstellung durch den Kieferorthopäden.

Gründe für einen solchen Eingriff können extrem über- oder unterentwickelte Kiefer sein, wie z.B. bei einer „Progenie“ (Prognathie). Hierbei steht der Unterkiefer sehr prominent hervor und der Patient kann nicht richtig zubeißen.

Progenie [F]

In der Regel koordinieren wir die Vorbehandlungsschritte mit Ihrem Hauszahnarzt und planen gemeinsam mit ihm die durchzuführenden Maßnahmen.

Prophylaxe / Vorsorge

Die Milchzähne spielen bereits eine große Rolle für die Entwicklung des bleibenden Gebisses. So führt ein früher Verlust eines Milchzahnes häufig zu späterem Platzmangel im bleibenden Gebiss, da die anderen Zähne von hinten aufwandern. Es ist daher ratsam, mit Ihrem Kind bereits ab dem dritten, spätestens vierten Lebensjahr zur Kontrolluntersuchung bei uns in der Kieferorthopädischen Facharztpraxis in Coesfeld am Markt oberhalb der Commerzbank  zu erscheinen. Wir beobachten dann die Entwicklung von Zähnen und Kiefer bei Ihrem Kind und können Ihnen so rechtzeitig erste Hinweise auf eine eventuell empfehlenswerte kieferorthopädische Therapie geben. Denn schon im Kleinkindalter – bei Kids mit Milchgebiss – können wir Fachzahnärzte für Kieferorthopädie in Coesfeld nahe Ahaus, Borken, Velen, Dülmen, Haltern, Havixbeck, Horstmar, Lüdinghausen und Reken erkennen, ob auf Dauer eine Zahnkorrektur notwendig sein wird.

 

Kinderbehandlung: Je früher desto besser! [F]

Frühzeitig erkannte Fehlstellungen lassen sich oft schon mit spielerischen (myofunktionellen) Muskelübungen oder einfachen Maßnahmen wie einer Mundvorhofplatte oder anderen Funktionsgeräten sanft wieder in die richtige Bahn lenken, um der Natur die Möglichkeit zu geben, sich normal weiterzuentwickeln. Durch frühzeitiges Erkennen von Fehlentwicklungen und rechtzeitige Weichenstellung kann so der natürliche Weg für ein harmonisches Gebiss mit langfristig gesunden Zähnen geebnet, oftmals eine spätere Behandlung vermieden oder zumindest in einem sehr viel geringeren Umfang notwendig werden.

Falls wir eine kieferorthopädische Behandlung bei Ihrem Kind für notwendig halten, jedoch ein sofortiges Eingreifen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erforderlich ist, empfehlen wir in der Zeit bis zum Behandlungsbeginn Zähne und Kiefer Ihres Kindes etwa halbjährlich in unserer Praxis für Kieferorthopädie im Einzugsgebiet von Nottuln, Reken, Velen, Münster, Lüdinghausen und Havixbeck kontrollieren zu lassen.

Zum optimalen Zeitpunkt wird die notwendige Behandlung dann geplant und durchgeführt. Wir behandeln mit sanften Kräften, um die Zähne Ihrer Kinder schonend in die richtige Position zu rücken. Dabei nutzen wir moderne Behandlungstechniken auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. So lässt sich schon mit dem Einsetzen eines einfachen Platzhalters die Zahnlücke für den bleibenden Zahn offen halten.

Auch schon bei Kids mit Milchgebiss können wir Fachzahnärzte für Kieferorthopädie erkennen, ob auf Dauer eine Zahnkorrektur notwendig sein wird.

 

Falls wir eine kieferorthopädische Behandlung bei Ihrem Kind für notwendig halten, jedoch ein sofortiges Eingreifen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erforderlich ist, empfehlen wir in der Zeit bis zum Behandlungsbeginn, Zähne und Kiefer Ihres Kindes etwa halbjährlich bei uns kontrollieren zu lassen.

Durch einen frühen Behandlungsbeginn und den Einsatz moderner und biologisch wirksamer Geräte kann eine Entfernung gesunder bleibender Zähne vermieden werden. So fördern wir bei zu kleinen Kiefern das Wachstum, und vermeiden somit späteren Platzmangel. Ein guter Zeitpunkt für diese Maßnahme ist die Phase nach dem Durchbruch der oberen mittleren Schneidezähne. Bei älteren Patienten kann ein bestehender Platzmangel oft über die natürliche Erweiterung der Kiefer mittels herausnehmbarer und/ oder festsitzender Zahnspangen behoben werden.

Auch auf die Weisheitszähne nehmen wir in der Planung Rücksicht und prüfen unter ganzheitlichen Gesichtspunkten die Chancen und Risiken ihrer Erhaltungswürdigkeit.

Immer mehr erwachsene Patienten sind unzufrieden mit Ihrer Zahnstellung. Oftmals stehen dabei ästhetisch-funktionelle Aspekte im Vordergrund. Der Grund für eine kieferorthopädische Behandlung liegt aber nicht immer nur in der Unzufriedenheit über schiefe Schneidezähne, sondern zunehmend auch in dem Wunsch, die eigenen Zähne möglichst lange zu erhalten, eine ungestörte Kaufunktion zu gewährleisten und vor allem die Kiefergelenke zu entlasten. Denn zunehmend haben verschiedene orthopädische Probleme – insbesondere im Bereich der Wirbelsäule und des Beckens -, hinsichtlich chronischer Kopfschmerzen, Stressproblemen oder anderen Störungen ihre Ursache im Bereich der Zähne oder Stellung der Kiefer zueinander.
Kopfschmerzen: Ursache klären bei Ihrem Kieferorthopäden [F] Wie Ihnen Ihre Kieferorthopäden in Coesfeld erläutern werden, machen es die lebenslangen Zahnbewegungen möglich, dass in jedem Lebensalter eine kieferorthopädische Behandlung durchführbar ist.
Kieferorthopädische Zahnspangen sind die perfekte Lösung für eine gesunde Zahnstellung und für schöne, gleichmäßig angeordnete Zähne. Während des Tragens von Zahnspangen ist es besonders wichtig, auf die regelmäßige Mundhygiene zu achten. Bei der Behandlung mit einer festen Klammer ist die Zahnhygiene sehr stark erschwert. Durch zahlreiche Ecken und Nischen an und um die Brackets herum sowie an den verbundenen Bögen entstehen zwangsläufig viele Hohlräume und Lücken. Selbst bei einer sehr guten Pflege der Zähne erhöht sich daher das Risiko der Einnistung und Ausbreitung von Karies. Um die Zahngesundheit während einer kieferorthopädischen Behandlung dennoch optimal gewährleisten zu können, empfehlen wir von der Facharztpraxis für Kieferorthopädie Dr. Winnenburg & Partner in Coesfeld, während der Behandlung mit einer festen Klammer die Brackets versiegeln zu lassen. Je nach dem verwendeten Versiegelungsmaterial werden die Zahnoberflächen bei der Glattflächenversiegelung vor bzw. nach dem Anbringen der Brackets mit einem Speziallack versiegelt.
Bei guter Zahnpflege ist durch eine Versiegelung des Bracketumfeldes der empfindliche Zahnschmelz für die Zeit der Zahnkorrektur gegen Karies wirksam geschützt.
Während einer kieferorthopädischen Behandlung ist es doppelt wichtig, eine erhöhte Aufmerksamkeit auf die gründliche Pflege Ihrer Zähne zu richten. Denn das Tragen einer Zahnspange – besonders einer festen Apparatur – stellt größte Anforderungen an die Zahnhygiene. Die bei einer festen Zahnspange vorhandenen Hohlräume, Nischen, Kanten und Berührungsflächen sind die Schwachstellen beim Reinigen der Zähne, in denen sich durch Ablagerungen von kleinsten Speiseresten die Entstehung eines Zahnbelags, mit dem sog. Biofilm entwickelt. In diesem können sich Bakterien leicht vermehren und so das Risiko für Karies und Zahnbetterkrankungen erhöhen.
Persönliche Mundpflege während der kieferorthopädischen Behandlung
Ihre Coesfelder Kieferorthopäden empfehlen Ihnen, mit besonderer Hygiene Komplikationen wie Karies oder Zahnfleischentzündungen vorzubeugen. Grundlage für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch ist die tägliche Pflege, die Sie selbst vornehmen. Mindestens dreimal täglich sollten die Zähne mit der Zahnbürste gereinigt werden und täglich abends eine Säuberung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide und/oder Interdentalraumbürsten erfolgen. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung sollte ebenso selbstverständlich sein wie die halbjährlichen Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Hauszahnarzt.
  • Zahnpflege mit fester Zahnspange
Für die Zahnpflege mit festsitzenden Zahnspangen gelten dieselben Grundsätze wie für die normale Zahnpflege. Allerdings ist die Zahnpflege bei einer festsitzenden Zahnspange etwas erschwert, da sie schwer zu reinigende Ecken und Winkel aufweist.
Leider ist die Verwendung von Zahnseide während der Behandlung mit einer festsitzenden Zahnspange stark eingeschränkt, weil die Drähte der Zahnspange verhindern, dass der Zahnzwischenraum vollständig gereinigt werden kann. Mit Interdentalbürsten ist bei den meisten Patienten auch während der Behandlung mit festsitzenden Zahnspangen eine perfekte Hygiene der Zahnzwischenräume möglich. Lassen Sie sich von uns zeigen, wie man die Zahnzwischenräume perfekt reinigen kann.
  • Angepasste Nahrung während der kieferorthopädischen Behandlung
Außer auf die tägliche Hygiene sollte man während einer kieferorthopädischen Behandlung auch auf die richtige Nahrung achten. Hartes wie Nüsse, Knabbergebäck oder auch klebrige Süßigkeiten wie Karamell sollte man während der Tragezeit einer Klammer nicht essen. Ganz generell sollte man auch kariesfördernde Produkte meiden, wie Süßigkeiten oder gezuckerte Getränke. Um keine Flecken auf Bestandteilen von Zahnspangen (die sog. Ligaturen) zu bekommen, sollte man Nahrung vermeiden, die starke Farbstoffe enthalten, wie z. B. rote Beete, schwarze Johannisbeeren, Currysauce oder Rotwein.
  • Zahnpflege – Step by Step!
Kieferorthopäden (s. kfo-online.de) empfehlen, in sechs Schritten vorzugehen:
  1.  Kräftiges Spülen mit Wasser vor dem eigentlichen Zähneputzen ist der 1. Schritt: Hierdurch werden gröbere Speisereste entfernt. Zusätzlich noch einmal hin und her zwischen den Drähten putzen, sowohl oben als auch unten, um weitere Essensreste zu lösen.
  2. Dann den Bereich zwischen Bracket und Zahnfleisch in kleinen kreisenden Bewegungen putzen, also so, als ob man keine Bänder hätte. Damit reinigt man den kritischen Bereich zwischen Zahn und Zahnfleisch und massiert gleichzeitig auch noch das Zahnfleisch.
  3. Als nächstes säubert man den Bereich auf und um die Brackets. Danach putzt man die Fläche oberhalb der Brackets. Man muss also die Vorderfläche der Zähne in drei Bereiche teilen. Dazu die Borsten der Zahnbürste schräg ansetzen. Einmal oberhalb der Brackets, schräg nach unten gerichtet, dann unterhalb der Brackets, schräg nach oben weisend. So gelangt man gut unter den Bogen.
  4. Jetzt werden die Kauflächen und die Innenflächen der Zähne geputzt.
  5. Beim letzten Schritt wechselt man die Zahnbürste und nimmt eine „Interdentalraumzahnbürste“, um noch besser unter und zwischen den Bändern, Brackets und Bögen putzen zu können.
  6. Nun den Mund ausspülen und in den Spiegel schauen, um zu sehen, ob irgendeine Stelle übersehen wurde. Besonders die halbmondförmigen Stellen zwischen den Bändern und dem Zahnfleisch betrachten. Auch auf den Bereich zwischen den Backenzahnröhrchen und dem Zahnfleisch achten. Wenn man irgendeine Stelle entdeckt, die übersehen wurde, dann diese sofort putzen.
Wer eine Munddusche hat, kann die Zähne zusätzlich duschen und das Zahnfleisch mit dem Wasserstrahl massieren.
Optimale Zahnpflege auch für Zahnspangenträger [S]
 
  • Herausnehmbare Zahnspange
Eine „herausnehmbare Spange“ lässt sich unter laufendem Wasser reinigen. Bei der herausnehmbaren Zahnspange ist täglich eine gründliche Reinigung unbedingt erforderlich. Am besten benutzt man dazu eine harte Zahnbürste und Zahnpasta. Beim Reinigen darauf achten, dass die Drähte nicht verbogen werden.
Genauso wichtig wie die Pflege ist die richtige Aufbewahrung. Die Zahnspange sollte immer, wenn sie nicht im Mund ist, in ein Glas mit Wasser gelegt werden. Unterwegs, also in der Schule oder beim Sport, sollte die Spange in einer sog. Spangenbox – am besten mit Namen und Anschrift – aufbewahrt werden. So ist sichergestellt, dass sie nicht beschädigt und verloren geht.
Professionelle Zahnreinigung (PZR)
Erfahrungsgemäß reicht oft die persönliche intensivste häusliche Zahnpflege nicht aus, um sich vor derartigen Gefahren zu schützen. So empfehlen wir Ihnen neben einer intensiven persönlichen Mundhygiene professionelle Zahnreinigungen (PZR) während einer kieferorthopädischen Behandlung als wichtige Prophylaxemaßnahme, um Langzeitschäden (z.B. Demineralisierung / Entkalkung) zu verhindern.
Ihr Hauszahnarzt bleibt auch während einer kieferorthopädischen Therapie bei uns Ihr Ansprechpartner, wenn es um die Vorsorge und Behandlung von Zahnfleischerkrankungen und Karies geht. Neben den regelmäßigen Terminen bei Ihren Kieferorthopäden Dr. H. Winnenburg & Partnern in Coesfeld, in der Umgebung von Dülmen,Lüdinghausen, Nottuln, Münster, Havixbeck, Horstmar, Heek,Ahaus, Velen, Borken, Reken und Haltern am See, sollten Sie daher unbedingt die Kontrolltermine bei Ihrem Hauszahnarzt einhalten.
Dauerhaft schöne Zähne sind leider – auch selbst mehrere Jahre nach Ende einer erfolgreichen Kieferregulierung – keine Selbstverständlichkeit. Je größer die Zahnbewegungen waren, umso mehr neigen diese Zähne dazu, in die Richtung ihrer ursprünglichen Stellung zurückzuwandern. Weisheitszähne u. Lippendruck können diesen ungeliebten Prozess fördern. Denn im Verlauf kieferorthopädischer Behandlungen werden Zähne im Kieferknochen bewegt und ihre Position dadurch optimiert. Dies ist möglich, indem genau dosierte Kräfte eingesetzt werden. Dadurch wird Knochen auf der Seite des Zahnes abgebaut, zu der dieser hin bewegt werden soll, während auf der anderen Seite Knochen neu gebildet wird. Wird das kieferorthopädische Gerät nicht mehr getragen, ist die Gefahr eines Rezidivs (Rückstellung in die ursprüngliche Position) gegeben. Bis zu vier Jahren nach einer fest sitzenden Multibandbehandlung weisen die Zähne noch erhöhte Lockerungsgrade auf. Auch das noch nicht abgeschlossene Wachstum bei Jugendlichen sowie unausgewogene Muskelkräfte können sich negativ auf das erzielt geglaubte Behandlungsergebnis auswirken.

 

Ihre Kieferorthopäden weisen darauf hin, dass in bestimmten Fällen die Gefahr eines Rezidivs sogar lebenslang gegeben ist, wobei genetisch bedingte Anomalien prinzipiell rezidivfreudiger sind als erworbene Fehlstellungen. Daher müssen Ihre Zähne ggf. auch noch nach Abschluss der eigentlichen kieferorthopädischen Behandlung mit speziellen Hilfsmitteln in der wünschenswerten Position stabilisiert werden.

Damit das perfekte Lächeln ein Leben lang hält, wird in Ihrer Facharztpraxis für Kieferorthopädie in Coesfeld großer Wert auf eine optimale Stabilisierung der Zahnstellung gelegt. In Einzelfällen kann auch die letzte verwendete, reguläre herausnehmbare Zahnspange weiter genutzt werden, um den Behandlungserfolg zu fixieren. Andernfalls wird nach der eigentlichen kieferorthopädischen Therapie ein Zahnabdruck genommen und ein befundspezifischer Halteapparat in unserem Praxis-Fachlabor für Sie persönlich angefertigt.

Sanfte und unsichtbare Zahnkorrektur

Zahnstellungskorrekturen können in jedem Lebensalter durchgeführt werden, wenn der Zahnhalteapparat gesund ist. Besonders mit lingualen (lingual = zungenseitig), festsitzenden Zahnspangen können auch komplexere Problemstellungen individuell gelöst werden. In der Regel werden festsitzende Apparaturen auf der Außenfläche der Zähne, also im sichtbaren Bereich, angebracht. Zahnspangen muss man aber heutzutage nicht mehr sehen! Immer mehr Patienten entscheiden sich für die innen liegende, unsichtbare Zahnspange. Ausschlaggebend ist hier primär der ästhetische Aspekt!Ihre kieferorthopädische Facharztpraxis Dr. H. Winnenburg & Partner in Coesfeld bei Dülmen, Lüdinghausen, Nottuln, Münster, Havixbeck, Horstmar, Heek, Ahaus, Velen, Borken, Reken und Haltern am See kann Ihnen in geeigneten Fällen auch anbieten, die Brackets und Bögen auf der Innenseite der Zähne zu befestigen. Dieses Verfahren erfordert einen deutlich größeren apparativen und zeitlichen Aufwand als die normale festsitzende Apparatur und ist deshalb auch leider teurer. Durch die zungenwärts angebrachte Apparatur ist zudem mit einer längeren Eingewöhnungszeit zu rechnen, insbesondere was die Sprache betrifft.

 

Als zweite Variante der unsichtbaren Zahnspange kann Ihnen Ihr Kieferorthopäde in Coesfeld die Behandlung mit dünnen Kunststoffschienen anbieten. Diese durchsichtigen Schienen werden auf die Zahnbögen gesetzt. Sie bewegen die Zähne in die richtige Position. Ihr Einsatzbereich ist allerdings auf das Gebiss ausgewachsener Patienten (Erwachsenenbehandlung) und bestimmte geringgradige Zahnstellungsanomalien beschränkt.

Darüber hinaus gab es in den vergangenen Jahren große Fortschritte in der Weiterentwicklung kieferorthopädischer Apparaturen und Materialien. Dadurch wurden Brackets erstens kleiner und zweitens durch Einsatz von zahnfarbenen Materialien (Keramik, Kunststoff) weniger auffallend. Für Regulierungsbögen stehen heute neben Stahldrähten auch superelastische Hightech-Bögen mit erprobten Materialien aus der Raumfahrttechnik, die geeignet sind, Zahnstellungsänderungen mit sehr schwachen, schonenden Kräften zu bewirken.

Um es gleich vorweg zu sagen: Generell gelingt es, in Ihrer Facharztpraxis für Kieferorthopädie – Dr. H. Winnenburg & Partner in Coesfeld am Markt oberhalb der Commerzbank ­- mit den vorhandenen Know-how und den technischen Mitteln eine Zahnbewegung mit kleinen Kräften und geringsten Reibungen durchzuführen, ohne dass dafür Zähne gezogen werden müssen. Nur bei ganz seltenen Ausnahmebefunden ist eine Extraktion (Entfernen eines Zahnes) angezeigt.
Milchzähne sind nur in einem vergleichsweise kurzen Abschnitt des Lebens im Kindermund. Doch ihre Funktion sollte nicht unterschätzt werden. Denn jeder einzelne kleine Milchzahn reserviert im Gebiss den Platz für einen nachfolgenden bleibenden Zahn. Mit sanften, biologisch aktiven Methoden streben wir in Ihrer Facharztpraxis Kieferorthopädie – Dr. H. Winnenburg & Partnern in Coesfeld – an in der Wachstumsphase die Kieferbildung so zu begünstigen, dass jeder Zahn seine perfekte Stellung findet.

 

Eine wichtige Säule in unserem Behandlungskonzept ist hierbei eine frühzeitig einsetzende kieferorthopädische Therapie (Kinderbehandlung). So können wir von Anfang an dafür sorgen, dass sich die Kieferknochen groß genug ausbilden, sodass alle Zähne Platz haben. Störende funktionelle Einflüsse (z.B. Lippenpressen oder eine Mundatmung) und hemmende Zahnstellungen (z.B. ein sog. Kreuzbiss) beheben wir bei frühzeitiger Vorstellung ebenfalls. Dies gewährleistet eine natürliche Entwicklung im Mundraum.

Habits wie Daumenlutschen [F]

Durch einen frühen Behandlungsbeginn und den Einsatz moderner und biologisch wirksamer Geräte kann eine Entfernung gesunder bleibender Zähne vermieden werden. So fördern wir bei zu kleinen Kiefern das Wachstum, und vermeiden somit späteren Platzmangel. Ein guter Zeitpunkt für diese Maßnahme ist die Phase nach dem Durchbruch der oberen mittleren Schneidezähne. Bei älteren Patienten kann ein bestehender Platzmangel oft über die natürliche Erweiterung der Kiefer mittels herausnehmbarer und/ oder festsitzender Zahnspangen behoben werden.
Auch auf die Weisheitszähne nehmen die Spezialisten für Kieferorthopädie in der Facharztpraxis Dr. H. Winnenburg & Partnern mit Patienten aus den Umlandorten Dülmen, Lüdinghausen, Nottuln, Münster, Havixbeck, Horstmar, Heek, Ahaus, Velen, Borken, Reken und Haltern am See in der Planung Rücksicht und prüfen unter ganzheitlichen Gesichtspunkten die Chancen und Risiken ihrer Erhaltungswürdigkeit.

 

Verlagerter Weisheitszahn [S]

Feste Zahnspangen mit selbstligierenden Brackets sind heute ein hochmoderner Behandlungsstandard. Selbstligierende Brackets sind eine wegweisende Weiterentwicklung der jahrzehntelang schon erfolgreich verwendeten Standard-Brackets. Sie sind reibungsärmer und arbeiten mit leichten biologischen Kräften schnell, effizient und schonend. Sie sind bei alldem wesentlich kleiner und angenehmer zu tragen als konventionelle Brackets.

 

Eine fest eingesetzte Apparatur – ein sog. Non-Compliance-Gerät – hat den Vorteil, dass keine aktive Mitarbeit (= Non Compliance) des Patienten gefordert wird. Für den Patienten/in bedeutet das: Außer einer gründlichen Zahnpflege werden keine weiteren Anforderungen an den Patienten gestellt. Der Stress und Streit, der bei einer herausnehmbaren Apparatur oft bei der Einhaltung der notwendigen Tragezeiten entsteht, entfällt.

Herausnehmbare Zahnspangen sind sehr beliebt, weil sie bei wichtigen Terminen oder zur Zahnreinigung herausgenommen werden können. Durch ihre Ästhetik, den Tragekomfort und die Möglichkeit der optimalen Mundhygiene gewinnen durchsichtige, herausnehmbare Schienen einen immer höheren Stellenwert in der Kieferorthopädie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Bei jeder kieferorthopädischen Behandlung ist der Behandlungserfolg auch abhängig von der Tragezeit des entsprechenden KFO-Gerätes. Bei herausnehmbaren Geräten setzt dies allerdings voraus, dass der Patient oder die Patientin viel Ausdauer, Geduld und Mitarbeit mit einbringt. Bei der herausnehmbaren Zahnspange ist also die richtige Motivation entscheidend, um die Disziplin und Ausdauer tagtäglich zu leisten. Besonders bei unseren jüngeren Patienten (Kinderbehandlung) ist dies erfahrungsgemäß nicht immer leicht.

Herausnehmbare Zahnspange [F]

Unter dem Motto: „Zeigen Sie Ihr Lächeln und nicht Ihre Zahnspange“, zeigen wir unseren Patienten/innen in der kieferorthopädischen Fachzahnarztpraxis in Coesfeld verschiedene Behandlungsmöglichkeiten auf. Ob eine herausnehmbare Zahnklammer oder eine feste Zahnspange angezeigt ist, wird durch Ihre Wünsche und die Art der Zahnfehlstellung bestimmt. Unser Anliegen ist es, aus der Bandbreite unserer Behandlungsgeräte den Gerätetyp gemeinsam mit Ihnen zu bestimmen, der individuell Ihrem Wunsch und Engagement als Patient und Ihrer gesundheitlichen Gesamtsituation entspricht. Je nach Behandlungs- und Entscheidungsbedarf können wir – die Fachzahnarztpraxis für Kieferorthopädie in Coesfeld – Ihnen verschiedene Apparaturen offerieren.
Heutzutage gibt es eine Vielzahl von festsitzenden Zahnspangen (Brackets), die direkt auf den Zahnschmelz aufgeklebt werden. Durch das Aufkleben von Brackets kann der Zahn nahezu dreidimensional bewegt werden. Dieses ist ein deutlicher Vorteil gegenüber den schon in der Vergangenheit verwendeten herausnehmbaren Zahnspangen aus Kunststoff und Draht.

 

Neben den auch schon früher verwendeten konfektionierten Brackets kommen heute immer mehr individuelle Apparaturen zum Einsatz. Diese können innen – zur Zunge liegend – oder außen angebracht werden. Sie werden in Ihrer Kieferorthopädischen Facharztpraxis Dr. H. Winnenburg & Partner in Coesfeld individuell in unseren eigen Fachlabor für Sie als Patienten nach einer definierten Zielvorgabe angefertigt.

Außen angebrachte Zahnspange

Für viele Jugendliche, die eine feste Zahnspange tragen „müssen“, sind selbstligierende Bracketsysteme und hochelastische Behandlungsbögen eine hervorragende Alternative. Mit innovativen Bracketsystemen aus lichtdurchlässiger Keramik wird die Zahnspange nahezu unsichtbar. So wird eine Kombination von Festigkeit, Funktionalität und Ästhetik möglich.

Als Brackets werden die Halteelemente (Metall- oder Keramikplättchen) der festen Zahnspange bezeichnet, die auf die Zähne aufgeklebt werden. An ihnen wird der Behandlungsbogen befestigt, der die erforderliche Kraft für die Zahnbewegungen ausübt. Bei herkömmlichen Brackets werden zur Befestigung des Drahtbogens an den Brackets Ligaturen (von lateinisch ligare = verbinden) verwendet. Das sind Gummiringe oder Drähte, die dazu um die Flügel rechts und links an den Brackets geschlungen werden.

Selbstligierende Brackets [F]

Selbstligierende Brackets hingegen besitzen einen Verschluss für den Behandlungsbogen. Ligaturen sind somit nicht notwendig. Der Behandlungsbogen wird einfach in die Brackets „eingeklickt“. Das reduziert die Reibung bei der Zahnbewegung erheblich und führt zu einer schnellen und schmerzarmen Zahnbewegung.

Selbstligierende Brackets sind quasi „programmierte“ Brackets, d. h. die Brackets enthalten die Information, in welche Richtung sich die Zähne verschieben sollen. Sie werden entsprechend ausgewählt und auf die vorausberechnete Position auf dem Zahn aufgeklebt. Zusätzlich werden in der Regel hochelastische Behandlungsbögen verwendet. So kommt die Zahnspange insgesamt mit geringeren Kräften aus.

Selbstligierende Brackets sind neue Entwicklungen im Bereich der festsitzenden Behandlungstechnik von außen. In der Fachpraxis für Kieferorthopädie in Coesfeld nahe Dülmen, Lüdinghausen, Nottuln, Münster, Havixbeck, Horstmar, Heek, Ahaus, Velen, Borken, Reken und Haltern am See verwenden wir u. a. das Speed®-System, das zahnfarbene Clarity-Bracket®-System von 3M Unitek oder das Damon-Bracket®-System von Ormco, welche jeweils einen guten Kompromiss aus Ästhetik und Funktionalität darstellen.

Die neue Insignia®-Zahnspange ist eine am Computer entwickelte und speziell auf Ihre persönliche Anatomie angepasste Apparatur. Die innovative Technologie dieses Systems erlaubt es, Ihre Behandlung schon im Voraus dreidimensional zu simulieren. Das ermöglicht eine optimale Planung der Behandlung. Anhand eines virtuellen 3D-Modells können Sie sehen wie Ihre Zähne am Ende der sanften und individuellen Behandlung aussehen werden.

Innen liegende Zahnspange

Bei der in unserer Kieferorthopädischen Fachzahnarztpraxis in Coesfeld praktizierten Lingualtechnik (lingual = zungenseitig) werden feste Zahnspangen auf der Innenseite der Zähne befestigt. Mit dieser Technik ist es möglich, auch bei extremen Fehlstellungen ohne Zahnextraktion ein sichtbar strahlendes Lächeln auf unsichtbarem Wege zu erreichen.

Wir können Ihnen eine in unserem Praxis-Fachlabor maßgeschneiderte linguale Apparatur (unsichtbare Zahnspange) mit extrem flachen Design (= hoher Tragekomfort) und zuverlässiger Funktion bei einfachen und schwierigen Fällen in jedem Lebensalter (Kinder- und Erwachsenenbehandlung) für ein Lächeln ohne Kompromisse anbieten.

Bei der Behandlung mit dem WIN®-System oder dem Incognito®-System handelt es sich um eine unsichtbare, besonders flache, feste Zahnspange, die eine sanfte und schnelle Zahnkorrektur erlaubt.

Lingualtechnik [F]

Bei den extrem flachen Brackets sind Zungenirritationen und Sprechbeeinträchtigungen reduziert. Das bedeutet eine erhebliche Verbesserung des Patientenkomforts. Die längeren Intervalle zwischen den Behandlungsterminen (bis zu drei Monate) sind vor allem für Berufstätige mit wenig Zeit ein weiterer entscheidender Vorteil.

In unserer Facharztpraxis für Kieferorthopädie in Coesfeld bieten wir Jugendlichen und Erwachsenen zur Korrektur von Zahnfehlstellungen alternativ zur festen Zahnspange eine Invisalign®-Behandlung mit nahezu unsichtbaren, herausnehmbaren Schienen (Alignern) an. Mit den von uns favorisierten modernen Alignersystem (Zahnspangen aus durchsichtigem Kunststoff = unsichtbare Zahnspange) ist bei einfachen Behandlungsfällen ein gleichwertiges Ergebnis erzielbar.

 

Eine außergewöhnlich komfortabel, unsichtbare Zahnkorrektur lässt sich mit dem transparenten Schienensystem erzielen. Die Schienen sind hauchdünn (nur etwa 0,5 mm) und äußerst passgenau über die Zahnreihe zu setzen, was das Tragen während der Therapie angenehm macht. Mit Hilfe der CA® CLEAR ALIGNER-Schienen können wir Ihre Zähne schonend sanft ganz ohne Klammern, Schrauben oder Brackets bewegen. Statt Metallelementen tragen Sie eine biokompatible Kunststoffschiene, die für Ihr Umfeld kaum sichtbar ist.

Mithilfe eines speziellen Computergrafik-Verfahrens wird das Behandlungsziel ausgehend vom Ist-Zustand der Zahnreihen dreidimensional dargestellt und in einzelne Behandlungsphasen unterteilt. Für jede dieser Phasen werden dann die einzelnen individuellen Schienen/Alignern unserem Fachlabor produziert, die jeweils ca. zwei Wochen lang getragen werden. Jede einzelne Schiene orientiert sich an Ihrem individuellen Behandlungsfortschritt und korrigiert Ihre Zähne so sanft Schritt für Schritt.

Natürlich stimmt auch die Mundhygiene, weil die Zahnreinigung, die besonders während der Zahnkorrektur sehr wichtig ist, mit losen Zahnspangen sehr leicht fällt.

Damit die Behandlung erfolgreich ist, sind die unsichtbaren Zahnspangen rund um die Uhr zu tragen und lediglich zum Essen, Reinigen und ausnahmsweise zu besonderen Anlässen kurzzeitig herausnehmbar.

Während der Tragezeit von Zahnspange ist eine konsequente Mundhygiene besonders wichtig. Wichtig ist in diesem Zusammenhang eine konsequente Mundhygiene. Putzen Sie Ihre Zähne und die Zahnspange nach jeder Mahlzeit.

 

Herausnehmbare Zahnspange

Bei losen Zahnspangen, den sog. Alignersystemen (Kunststoffschienen), ist das Risiko von Apparatur bedingten Kariesbefall verschwindend gering. Dennoch ist es während der Tragezeit auch einer herausnehmbaren Zahnspange ist es ratsam, die Zähne und die Zahnspange nach jedem Essen zu reinigen. Zur Pflege der Zahnspange reichen eine herkömmliche Handzahnbürste und Zahnpasta aus. Wenn Zähneputzen mal nicht möglich ist, z. B. während der Schulzeit, sollte zumindest der Mund ausgespült und die Zahnspange unter fließendem Wasser abgewaschen werden.

Mineralwasser können Sie übrigens auch trinken, wenn Sie die Zahnschienen tragen. Doch Vorsicht mit heißen Getränken: Es besteht die Gefahr, dass sich die Geräte verziehen.

Feste Zahnspange

Durch das Aufkleben einer festsitzenden Zahnspange werden den Kariesbakterien mehr Möglichkeiten gegeben, haften zu bleiben. Dieses betrifft die innen liegende Klammer genauso wie die außen angebrachte Apparatur. Studien zeigen jedoch, dass die Kariesgefahr der innen befestigten Brackets geringer ist, da der Zunge eine Reinigungsfunktion zukommt. Bei einer festen Zahnspange ist es in jedem Fall besonders wichtig, dass die Zähne sehr sorgfältig geputzt werden.

Da eine normale Zahnbürste die Zahnoberfläche nicht vollständig erreicht, sollten anstelle von Zahnseide/auch Interdentalbürstchen zum Einsatz kommen.

Mundhygiene mit Interdentalbürstchen [S]

Zum Thema „Sanfte und unsichtbare Zahnkorrektur“ steht Ihnen unser Team der Fachpraxis für Kieferorthopädie in Coesfeld, im Einzugsgebiet von Dülmen, Lüdinghausen, Nottuln, Münster, Havixbeck, Horstmar, Heek, Ahaus, Velen, Borken, Reken und Haltern am See sehr gerne beratend zur Seite.

Kiefergelenkanalyse

Häufig wiederkehrende oder chronische Schmerzen sind ein typisches Merkmal unserer westlichen Zivilisation. So leiden allein in Deutschland nach Erhebungen der Krankenkassen Millionen von Menschen an anhaltenden oder häufig rezidivierenden Kieferschmerzen, Gesichtsschmerzen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder an anderen schmerzhaften Beeinträchtigungen. Aufgegliedert nach bestimmten Körperbereichen sind es einzelne Symptome wie:

 

Augen und Ohren

  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Schmerzen hinter dem Augen
  • Doppelsehen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Augendruck
  • Augenflimmern
  • Wechselndes Sehvermögen
  • Ohrenschmerzen

Nacken und Kopf

  • Kopfschmerzen
  • Nackenschmerzen / Nackensteifigkeit
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Verspannungen von Nacken und Schultern
  • Schulterschmerzen
  • Berührungsempfindlichkeiten von Haaren und Kopfhaut
  • Gesichtsschmerzen
  • Druck auf dem Kopf

Diese Patientin leidet an Kopfschmerzen [F]

Zähne und Gebiss

  • Pressen der Zähne
  • Zähneknirschen (Bruxismus)
  • Zahnabrasion
  • Zähne passen nicht aufeinander
  • Ein Zahn „stört“
  • Zurückgehendes Zahnfleisch
  • Zahnschmerzen oder empfindliche Zahnhälse
  • Taubheitsgefühl im Mund
  • Schwierigkeiten beim Kauen
  • Keilförmige Defekte
  • Zahnlockerungen / Zahnwanderungen
  • Mund geht nicht richtig auf
  • Zungenbrennen

Kiefer und Hals

  • Kiefergelenkknacken
  • Doppelbiss
  • Kiefersperre
  • Unterkiefer rutscht beim Zubeißen zur Seite
  • Einseitiger Zahnkontakt
  • Kiefergelenkschmerzen
  • Beim Zubeißen haben nur Frontzähne Kontakt
  • Kauen ist nur auf einer Seite möglich
  • Schluckbeschwerden
  • Heiserkeit
  • Halsschmerzen
  • Häufiges Räuspern
  • Sprachprobleme
  • Stimmbandprobleme
  • Kloß im Hals
  • Unklare Beschwerden in der Kieferhöhle

Rücken und Beine

  • Beckenschiefstand
  • Rückenschmerzen
  • Bandscheibenprobleme
  • Blockierung der Halswirbelsäule oder der Kreuzdarmbeingelenke
  • Probleme im Bereich Brust- und Lendenwirbelsäule
  • Wirbelsäulenkrümmung
  • Beckenschiefstand
  • Unterschiedliche Beinlängen
  • Schmerzen beim Gehen
  • Knieschmerzen
  • Taubheitsgefühl in Armen und Fingern
  • Trotz Behandlung fortbestehende Nacken-, Rücken- und Schulterschmerzen
  • Hüftschmerzen
  • Knieschmerzen
  • Schmerzen in der Brustwirbelsäule
  • Schmerzen in der Lendenwirbelsäule

Körper und Seele

  • ADHS
  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Depressive Verstimmung
  • Gelenkschmerzen im ganzen Körper
  • Generelle Haltungsprobleme
  • Kribbeln in den Fingern
  • Taubheitsgefühle
  • Verspannung morgens beim Aufstehen

Die aufgeführten Symptomegehen oftmals mit erheblichen Beschwerden und Schmerzen einher und bedeuten für die Betroffenen eine Einschränkung ihrer Lebensqualität, was wir in unserer Facharztpraxis Dr. H. Winnenburg & Partner in Coesfeld bei Dülmen, Lüdinghausen, Nottuln, Münster, Havixbeck, Horstmar, Heek, Ahaus, Velen, Borken, Reken und Haltern am See mit geeigneten Maßnahmen der Kieferorthopädie verhindern beziehungsweise verringern möchten.

Viele Menschen leiden heutzutage unter mehreren in Abschnitt 1 aufgeführten Symptomen. Neben den gängigen orthopädischen Ursachen, wie zum Beispiel Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule, den neurologische Ursachen, wie Dissstress (negativer Stress) in Beruf und Familie, können die Beschwerden auch durch eine Störung des Kauapparates ausgelöst worden sein.

 

Patientin mit Kiefergelenkschmerzen [F]

Das Kiefergelenk gehört zu den komplexesten Gelenken des menschlichen Körpers. Kiefergelenk, Kopfgelenk (Kopf-Wirbelsäule) und Kreuzdarmbeingelenk (Wirbelsäule / Becken) sind funktionell verbunden. Daher besteht im Rahmen einer Fehlbelastung eines dieser Gelenke immer auch eine Beeinträchtigung der beiden anderen Gelenksysteme in unterschiedlicher Ausprägung; m. a. W. Störungen im Bereich des Kiefergelenkes können sich auf den Gesamtorganismus auswirken. So ist erklärbar, dass z. B. eine Bissfehlstellung Rückenschmerzen verursachen kann, dass ein zu kurzes Bein Kopfschmerzen auslösen kann und dass nach einem scheinbar banalen Unfall die Zähne nicht mehr richtig aufeinander passen.

Das heutzutage häufig auftretende Krankheitsbild der CMD (Cranio-mandibuläre-Dysfunktion) wird in der Regel nicht durch einen einzelnen, sondern durch mehrere Faktoren ausgelöst, die das System Zähne-Kiefergelenke-Wirbelsäule unterschiedlich stark belasten. Sie ist also eine äußerst komplexe und für den Patienten teilweise extrem unangenehme, schmerzhafte Funktionsstörung des Kiefergelenks.

Prophylaktisch – und nicht nur erst bei bereits vorhandenen Beschwerden – sollte ein verdächtiges Kiefergelenk bzw. die es umgebende Muskulatur durch eine Strukturanalyse – auch Funktionsanalyse genannt – von Ihrem Fachzahnarzt für Kieferorthopädie untersucht werden, um das Risiko zu minimieren, durch Fehlfunktionen in späterem Leben Schmerzen zu bekommen.
Die CMD kann ursächlich sein für eine Vielzahl orthopädischer, neurologischer und funktioneller Symptome wie in Abschnitt 1 aufgeführt. Doch nicht jedes Symptom einer CMD ist zwangsläufig therapiebedürftig. So bedarf ein reines Gelenkknacken beispielsweise, welches ohne Schmerzen oder Einschränkungen bei den Bewegungen abläuft und der Körper ansonsten einwandfrei funktioniert, keiner Therapie.
Um jedoch im Bedarfsfall eine effektive und sinnvolle Therapie durchführen zu können, ist eine strukturierte Diagnostik bei Ihrem Spezialisten für Kieferorthopädie angesagt.
Die funktionelle Störung im Kausystem ­- CMD – verursacht zahlreiche völlig unterschiedliche Symptome und Beschwerden in nahezu allen Bereichen des Körpers. Diese Vielschichtigkeit der Symptomatik erschwert die Diagnose der als Craniomandibuläre Dysfunktion oder kurz CMD bekannten Störung erheblich. Die Funktionsstörungen des Kiefergelenks stellen eine Herausforderung sowohl an die Patienten als auch an den behandelnden Fachzahnarzt für Kieferorthopädie.

 

In einer Beweisdiagnostik ist zweifelsfrei und reproduzierbar der Nachweis zwischen dem Auftreten der Beschwerden und den Störungen im Biss nachzuweisen.

Dazu führen wir zuerst eine spezielle Untersuchung, die so genannte manuelle Funktionsdiagnostik, durch. Kiefergelenke, Muskulatur, Zähne und Zahnhalteapparat, also das gesamte Kausystem, aber auch die Halswirbelsäule werden untersucht. Dabei werden die Kiefergelenke in alle Richtungen bewegt, um eventuelle Auffälligkeiten festzustellen.

Zeigt die „klinische Funktionsanalyse“ Störungen im Kausystem auf, bringt die „instrumentelle Funktionsanalyse“ weiteren Einblick. Hierbei werden mit modernen Messgeräten auch kleinste Bewegungen des Unterkiefers gemessen sowie aufgezeichnet und eventuell vorhandene Störungen im Bewegungsablauf des Unterkiefers erfasst. Dazu erstellen wir mit Hilfe einer speziellen Untersuchungstechnik, der sogenannten Funktionsanalyse, ein genaues Gebissmodell des Betroffenen.

Mit Hilfe von Gipsmodellen Ihres Kiefers und Übertragung gemessener Werte in einen Gelenksimulator (Artikulator) können Störungen exakt nachvollzogen und damit die Ursachen für Erkrankungen oder Schmerzen deutlich gemacht werden.

Panoramaaufnahme des Zahnsystems und Gipsmodelle [F]

Bei Nachweis des kausalen Zusammenhangs zwischen dem Auftreten der Beschwerden und den Störungen im Biss liegt die Indikation zu einer ursachenbezogenen, kieferorthopädisch-funktionellen Behandlung vor.

 

Aufgrund der in der Diagnostik gewonnenen Daten wird eine individuelle Entlastungs- oder Korrekturschiene in unserem eigenen Fach-Labor angefertigt und angepasst.

In einem weiteren Schritt werden wir als Ihre Kieferorthopädische Facharztpraxis Dr. H. Winnenburg & Partner in Coesfeld nahe Dülmen, Lüdinghausen, Nottuln, Münster, Havixbeck, Horstmar, Heek, Ahaus, Velen, Borken, Reken und Haltern am See anhand der in der Diagnostik gewonnenen Daten das Kiefergelenk über spezielle Aufbiss-Schienen oder feste Aufbisse entlasten und korrigierend einstellen. Nach ein- bis mehrmonatiger Tragezeit wird dann bei abklingendem Beschwerdebild entschieden, ob und wie weit Bissabweichungen vorhanden sind, die durch leichte Korrekturen an Zahnsubstanz bzw. vorhandenem Zahnersatz oder durch kieferorthopädische Maßnahmen langfristig behoben werden können. Eine Stabilisierungdes Behandlungsergebnisses gelingt optimal, wenn Arzt und Patient Hand in Hand arbeiten.

Eine Aufbiss-Schiene kann jedoch nur die mechanischen Elemente des Kausystems, wie z.B. die Zahnstellung, beeinflussen. Die betroffene Muskulatur ist durch begleitende physiotherapeutische Übungen zu stärken.

In Einzelfällen erfordert die Behandlung einer therapiebedürftigen CMD ein genau aufeinander abgestimmtes, interdisziplinäres Therapiekonzept, bei dem wir in Coesfeld mit Ärzten und Therapeuten anderer Fachrichtungen kooperieren. Ziel einer interdisziplinären Behandlung ist das Finden und dauerhafte Stabilisieren einer neuromuskulär definierten entspannten Bissposition, die durch den beweglichen Unterkiefer vorgegeben wird.

 

Das individuell passend zu Ihrem Beschwerdebild von uns zusammengestellte fachübergreifende Netzwerk trägt entscheidend zum Erfolg der Therapie bei.

Retention / Langzeitstabilisierung

Nach Abschluss der eigentlichen Behandlung bei Ihrem Fachzahnarzt für Kieferorthopädie in Coesfeld bei Dülmen, Lüdinghausen, Nottuln, Münster, Havixbeck, Horstmar, Heek, Ahaus, Velen, Borken, Reken und Haltern am See lassen sich mit einem aktiven Endbehandlungsgerät (sog. Osamu-Geräte und Positioner)in kurzer Zeit noch Feinverbesserungen zur Optimierung des Behandlungszieles erreichen, da nach Abnahme der Bänder und Brackets die Zahnstellung noch nicht stabil ist.

 

Die meisten Zahnbewegungen im Sinne einer Feinanpassung, die mit einem aktiven Endbehandlungsgerät vorgenommen werden sollen, gehen in den ersten Tagen vor sich: Das Gerät ist deshalb in den ersten drei bis fünf Tagen ganztags (ca. 24 Stunden) zu tragen. Danachmuss es jede Nacht und am Tage so viel wie möglich – mindestens aber 12 Stunden – getragen werden; in den folgenden Wochen dann nur noch nachts.

Falls ein aktives Endbehandlungsgerät nicht oder zu wenig getragen wird, können schnell ungünstige Zahnstellungen auftreten, die dann nur mit großem Aufwand wieder rückgängig gemacht werden können. Eine derartige Behandlung erfordert somit immer eine Mitarbeit und Eigenverantwortung des Patienten.

Damit das perfekte Lächeln ein Leben lang hält, wird in Ihrer Facharztpraxis für Kieferorthopädie Dr. H. Winnenburg & Partner in Coesfeld für Dülmen, Lüdinghausen, Nottuln, Münster, Havixbeck, Horstmar, Heek, Ahaus, Velen, Borken, Reken und Haltern am Seegroßer Wert auf eine optimale Stabilisierung der Zahnstellung gelegt.

 

In Einzelfällen kann auch die letzte verwendete, reguläre herausnehmbare Zahnspange weiter genutzt werden, um den Behandlungserfolg zu fixieren. Andernfalls wird nach der eigentlichen kieferorthopädischen Therapie ein Zahnabdruck genommen und ein befundspezifischer Halteapparat in unserem Praxis-Fachlabor in Coesfeld für Sie persönlich angefertigt.

Ein Retentionsgerät (Synonyme: Zahnstabilisator, Retainer) ist ein herausnehmbares oder festsitzendes kieferorthopädisches Gerät, das zur langfristigen Stabilisierung des Behandlungserfolges einer kieferorthopädischen Therapie nach deren Abschluss getragen wird.

Retentionsgeräte gibt es sowohl als herausnehmbare Zahnspangen (passive Plattenapparaturen oder Tiefziehschienen), welche die Zähne jeweils eines Kiefers stabilisieren, als auch in Form festsitzender Drähte, die in der Regel auf der Lingualfläche (der zur Zunge liegenden Fläche) der Frontzähne fixiert sind.

Wenn es im Laufe der kieferorthopädischen Behandlung gelungen ist, die Zahnstellung zu verbessern, die Kiefer korrekt zueinander einzustellen, die Funktionsbeeinträchtigung des Gebisses zu beheben und auch ein ästhetisch zufrieden stellendes Resultat zu erzielen, hat dies Sie (und bei Kindern oft auch die Eltern) viel Einsatz und Mühe gekostet. Ohne entsprechende Sicherungsmaßnahmen bleibt in den meisten Fällen der Behandlungserfolg leider nicht stabil. An die aktive kieferorthopädische Therapie muss sich daher eine Phase der Stabilisierung anschließen, in der sich das Gebiss so weit festigen kann, dass ein Rückfall in die alte Position unterbleibt.

 

Es wäre doch schade, wenn dieser Behandlungserfolg teilweise oder ganz zunichte gemacht würde, weil in der nun folgenden Stabilisierungsphase das notwendige Tragen der eingefügten Apparatur nicht konsequent genug erfolgt.

Die Dauer der erforderlichen Stabilisierung kann individuell sehr verschieden sein. Die Länge der Retentionsphase ist von Art und Ausprägung der Fehlstellung abhängig.

 

Das bleibende Ergebnis wird umso besser ausfallen, je strikter die vom behandelnden Fachzahnarzt angeordnete Retentionsphase (Haltephase nach Abschluss der Behandlung) eingehalten wird.

Beispiel: herausnehmbare Zahnapparatur

Bei einer Behandlung mit herausnehmbaren Zahnspangen sollten diese nicht sofort abgelegt, sondern noch einige Zeit weiter getragen werden Die Tragezeit lässt sich dabei schrittweise reduzieren. Wichtig ist, dass die Spangen immer gut und locker sitzen. Ein Klemmen oder eine schlechte Passform weisen darauf hin, dass sich die Zahnstellung noch verändert, dass also eine Rückfallneigung besteht.

Herausnehmbare Retentionsgeräte [F]

Beispiel: festsitzende Apparatur

Bei einer festsitzenden Apparatur ist die Rückfallneigung größer. Eine Stabilisierung ist so lange erforderlich, bis sich die Zähne in ihrer neuen Position gefestigt haben. Hierzu wird zum Beispiel ein hinter die Frontzähne fest eingeklebter Draht, ein sog. Retainer, verwendet, der dann oft mehrere Jahre im Mund bleibt.

Wichtig ist, dass die vom Fachzahnarzt angeordneten Tragezeiten eingehalten werden, damit sich die Mühe während der Behandlungszeit für die weitere Lebenszeit lohnt.

Die zur Stabilisierung eingesetzten Spangen müssen regelmäßig, wenn auch in größeren Abständen, kontrolliert werden. Ist eine Apparatur jedoch defekt, drückt oder klemmt sie oder kann sie aus anderen Gründen nicht gut getragen werden, ist eine umgehende Kontrolle notwendig.

Ebenso ist umgehend ein Besuch in der Praxis erforderlich, wenn sich der fest eingesetzte Retainer an einer Stelle lösen sollte. Es besteht dann die Gefahr einer Verschiebung der Zähne.

Behandlungskosten

Wir legen großen Wert auf eine adäquate Kostentransparenz. Gerne erstellen wir Ihnen nach einer umfangreichen Diagnostik einen Therapieplan mit allen anfallenden Kosten. Dieser wird vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Krankenkasse oder Versicherung eingereicht und die Kostenübernahme geklärt.

 

Kinder und Jugendliche (bis zum 18. Lebensjahr)

  • Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie Art und Umfang Ihrer Krankenversicherung sind entscheidend für eine teilweise oder möglicherweise vollständige Erstattung der Behandlungskosten.

Für Versicherte gesetzlicher Kassen müssen die Fachzahnärzte seit dem 01.01.2002 eine Einstufung in die „Kieferorthopädischen Indikationsgruppen“ (KIG) vornehmen.

Von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) gibt es Zuschüsse nur noch zu Behandlungen solcher Zahn- und Kieferfehlstellungen, die in den Schweregrad 3, 4 und 5 der „kieferorthopädischen Indikationsgruppen“ (KIG) fallen. Auch da gilt die strenge gesetzliche Regelung des SGB V § 12, nach der nur die Kosten einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen kieferorthopädischen Versorgung übernommen werden dürfen.

Ist die kieferorthopädische Behandlung von Ihrer Krankenkasse bewilligt, werden von den Kosten für das erste Kind 80 %, für das zweite 90 % der Kassenleistung übernommen. Die Eigenleistung in Höhe von 20 bzw. 10 Prozent (§ 29 Abs. 2 SGB V) erstattet die GKV nur nach Abschluss der Behandlung gemäß § 29 Abs. 3 SGB V. Bei Abbruch durch Patient/Eltern oder Arzt verfällt der Anspruch auf Rückerstattung. Leistungen, die über dieses Angebot hinausgehen, sind selbst zu zahlen.

Behandlungen die von der GKV nicht bewilligt werden – medizinisch aber nach wie vor notwendig sind (Behandlungen der Grade 1 und 2) – müssen von den Patienten bzw. deren Eltern selbst getragen werden.

Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf eine „notwendige, ausreichende und wirtschaftliche“, nicht aber auf die modernste, effektivste oder ästhetischste kieferorthopädische Versorgung.

  • Privat versicherte Patienten

Soweit Sie privat versichert sind, reichen Sie bitte den Heil- und Kostenplan bei Ihrer Versicherung und/oder Ihrer Beihilfestelle ein. Abhängig von der Ausgestaltung Ihres Versicherungsvertrages erhalten Sie eine Erstattung der Kosten.

Erwachsene

Die Erwachsenenbehandlung stellt hohe Anforderungen an das Können des Kieferorthopäden. Befund, Diagnostik, Planung und Behandlung müssen von Anfang an konsequent und gewissenhaft durchgeführt werden, um das angestrebte Ergebnis auch wirklich zu erreichen.

Die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie Art und Umfang Ihrer Krankenversicherung sind entscheidend für eine teilweise oder möglicherweise vollständige Erstattung der Behandlungskosten

  • Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung, die nach Beendigung des 18. Lebensjahres begonnen wird, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse – von wenigen Ausnahmefällen abgesehen – nicht. Schon seit dem 1. Januar 1993 haben erwachsene Patienten grundsätzlich keinen Anspruch mehr auf die Kostenübernahme gesetzlicher Kassen (GKV). Das heißt: Auch bei einer klaren medizinischen Indikation besteht kein Anspruch auf Kassenzuschuss mehr bei einem Behandlungsbeginn nach Vollendung des 18. Lebensjahres. Alle Gebühren einer kieferorthopädischen Behandlung sowie der Diagnose und Planung sind Selbstzahlerleistungen – gleichwohl können diese steuerlich geltend gemacht werden.

Einzige Ausnahme: Patienten, die eine operative, kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung zum Ausgleich der Kieferfehlstellung brauchen. Diese Patienten haben Anspruch auf Zuschuss zu Leistungen, die ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind und die das Maß des Notwendigen nicht überschreiten (§12 Abs. 1 SGB V). Erstattungsschwierigkeiten.

  • Private Krankenversicherung (PKV, Beihilfen)

Je nach Versicherung und Tarif gehört eine KFO-Behandlung zum Leistungsumfang einer privaten Versicherung, für jeden Einzelfall verschieden nach Umfang und Höhe der Erstattung.

Vor der kieferorthopädischen Behandlung sollten Versicherte stets klären, ob und in welcher Höhe sich Erstattungsstellen beteiligen. Behandlungsgebühren werden – abhängig von der Erstattungsstelle, deren Zahlungsmoral und dem jeweiligen Tarif – erstattet.

Wahlleistungen führen regelmäßig sicher und zügig zu einem gewünschten optimalen Ergebnis. Und: Wahlleistungen erschöpfen sich nicht in der Auswahl von Spangenfarbe oder Größe, sondern ziehen sich durch alle Schritte der KFO: von der Diagnose bis zum Dauer-Adhäsiv-Retainer.

 

Funktionsanalytische und funktionstherapeutische Maßnahmen

  • präzisieren die Diagnoseergebnisse
  • analysieren exakt Störungen im gesamten Gebisssystem
  • ermöglichen eine gezielte Therapie
  • helfen, Erkrankungen der Kiefergelenke vorzubeugen
  • schaffen bereits bei Kindern und Jugendlichen optimale Voraussetzungen für den gewünschten Behandlungserfolg

High-Tech-Innovationen bei Brackets

  • Fast „unsichtbare“ Brackets aus Keramik und Fiberglas „edel“ wirkende goldfarbene Brackets
  • selbstligierende und miniaturisierte Brackets verkürzen mit ihren aktiven Haltefedern die Behandlungszeit

Innovative Therapiegeräte

  • intermaxilläre Federelemente wie z. B. Flex-Developer, Forsus, Sabbagh u.a.m. sorgen für eine gleichmäßige Kraftwirkung und präzisieren diese mit ihrer selbstregulierenden Wirkung

Retainer

  • moderne Alternativen erhöhen und sichern die Stabilität des Behandlungserfolges.
  • festsitzende Dauer-Adhäsiv-Retainer halten die Zähne quasi unsichtbar in Position.

Prophylaxe-Programm während der Multiband-Behandlung

  • Entfernung aller weichen und harten Beläge
  • Zahn-Politur
  • Versiegelung von Zahnglattflächen

Zusatzversicherung

Eine Zahnzusatzversicherung umfasst ggf. auch kieferorthopädische Leistungen. Die Versicherung muss dafür in der Regel vor der Feststellung der Behandlungsbedürftigkeit abgeschlossen werden. In welchem Umfang eine Kostenübernahme möglich ist, ist mit dem Versicherer direkt zu klären.

Behandlungen, die über das Angebot des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung hinausgehen, müssen die Patienten selbst finanzieren. Hierzu können beispielsweise gehören: Kosten für spezielle zahnfarbene oder selbstligierende Brackets, Lingualtechnik, hochelastische Drähte aus Speziallegierungen, Funktionsanalyse und Glattflächenversiegelung.

Bei Beschwerden oder Schmerzen im Kiefergelenk oder beim Auftreten mehrerer in Kap.VI Abs.1 aufgelisteter Symptome empfehlen wir eine manuelle Funktionsanalyse, die i. d. Regel keine Kassenleistung darstellt.
Prophylaxe
Festsitzende Zahnspangen und Brackets erschweren die Zahnreinigung und erhöhen das Kariesrisiko. Kinder sind oft mit der Aufgabe überfordert, ihre Zähne mittels Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnseide und/oder Interdentalbürste von allen Plaquebelägen zu säubern. Auch viele Jugendliche in der Pubertät schaffen erfahrungsgemäß mit den obigen Hilfsmitteln keine einwandfreie Mundhygiene. Wir empfehlen daher zusätzliche Leistungen wie professionelle Zahnreinigung und Fluoridierung.
Bei 6- bis 18-Jährigen bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen zweimal im Jahr die Erhebung des Mundhygienestatus, Instruktion und Motivation, Anfärben und die Fluoridierung der Zähne.
Die unmittelbare Umgebung von Brackets ist besonders anfällig für Karies, u. a. weil die Zahnoberfläche zum Befestigen der Brackets aufgeraut ist und weil sie mit einer Zahnbürste schlecht zugänglich ist. Wir empfehlen daher eine privat zu zahlende Bracketumfeldversiegelung.
Behandlungsmethoden
Moderne Behandlungsmethoden – die über die Grundversorgung hinausgehen, medizinisch aber durchaus sinnvoll sein können -Kieferorthopädische Extras -die schöner aussehen oder angenehmer zu tragen sind- müssen die Versicherten privat bezahlen. Wir als Ihre Fachpraxis für Kieferorthopädie in Coesfeld nahe Ahaus, Borken, Velen, Dülmen, Haltern, Havixbeck, Horstmar, Lüdinghausen und Reken erkennen, ob auf Dauer eine Zahnkorrektur notwendig sein wird, können Ihnen für die Regulierung schiefer Zähne, eines zu schmalen oder zu breiten Kiefers bei Ihrem Kind ein breites Spektrum für die Behandlunganbieten.
Sie als Eltern stehen dann vor der Frage, ob die Grundversorgung, die die gesetzlichen Krankenkassen finanzieren, für Ihre Kinder ausreicht. Unsererseits werden wir Sie über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Behandlungs- und Materialalternativen aufklären. Bei Inanspruchnahme höherwertige Leistungen zahlen einige Krankenkassen zumindest den Kassensatz. Gemeinsam mit Ihnen werden wir eine den medizinischen, funktionellen und ästhetische Bedürfnissen Ihres Kindes entsprechende Therapievariante finden, die in jedem Fall auf ein gutes Ergebnis abzielt.

Manuelle Funktionsanalyse

Bei Beschwerden oder Schmerzen im Kiefergelenk oder beim Auftreten mehrerer in Kap.VI Abs.1 aufgelisteter Symptome empfehlen wir eine manuelleFunktionsanalyse, die i. d. Regel keine Kassenleistung darstellt.

Prophylaxe

Festsitzende Zahnspangen und Brackets erschweren die Zahnreinigung und erhöhen das Kariesrisiko. Zum Zwecke einer einwandfreien Mundhygiene Kinder säubern Sie ihre Zähne mittels Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnseide und/oder Interdentalbürste äußerst gründlich und zeitintensiv, um Plaquereste zu vermeiden. Additiv empfehlen wir zusätzliche Leistungen wie professionelle Zahnreinigung, Fluoridierung oder antibakterielle Chlorhexidin-Anwendungen.

Die unmittelbare Umgebung von Brackets ist besonders anfällig für Karies, u.a. weil die Zahnoberfläche zum Befestigen der Brackets aufgeraut ist und weil sie mit einer Zahnbürste schlecht zugänglich ist. Wir empfehlen daher eine Bracketumfeldversiegelung.

Behandlungsmethoden

Die Korrektur von Zahnfehlstellungen unterscheidet sich im Erwachsenenalter (Erwachsenenbehandlung) kaum von der Behandlung der Teenie-Gebisse. Allerdings sind die Techniken zum Teil andere. Wurden beispielsweise Zähne durch Knochenabbau bereits geschwächt, werden geringere Kräfte angewandt, um sie risikoarm zu bewegen.

Wir als Ihre Fachpraxis für Kieferorthopädie in Coesfeld bei Dülmen, Lüdinghausen, Nottuln, Münster, Havixbeck, Horstmar, Heek, Ahaus, Velen, Borken, Reken und Haltern am See können Ihnen für die Regulierung schiefer Zähne, eines zu schmalen oder zu breiten Kiefers ein breites Spektrum Behandlungsmethoden anbieten. Unsererseits werden wir Sie über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Behandlungs- und Materialalternativen aufklären. Da Rauchern ein erhöhtes Risiko für Knochenabbau beinhaltet, ist neben konsequenter Mitarbeit und Durchhaltevermögen Ihrerseits auch der Verzicht auf das Rauchen eine wesentliche Voraussetzung für das Erreichen des angestrebten Ergebnisses.

Die Erwachsenenbehandlung stellt hohe Anforderungen an Befund, Diagnostik, Planung, Behandlung und Stabilisierung des erreichten Ergebnisses. Die Kosten richten sich nach Dauer und Aufwand der Behandlung, dem verwendeten Material sowie der Nachsorge. Gemeinsam mit Ihnen werden wir eine Ihren medizinischen, funktionellen und ästhetische Bedürfnissen entsprechende Therapievariante finden, die in jedem Fall auf ein gutes Ergebnis abzielt.

Auch wenn die Gebühren für eine kieferorthopädische nicht oder nur teilweise von den Kassen/ Beihilfe übernommen werden, brauchen die dadurch anfallenden Beträge niemanden davon abzuhalten, sich selbst oder seinem Kind gesunde, gerade Zähne und ein strahlendes Lachen zu schenken. Denn wir bieten Ihnen tragbare Finanzierungs- und Teilzahlungsmöglichkeiten. In einem individuellen und vertraulichen Gesprächstermin werdender zeitliche Ablauf der Behandlung sowie die Kosten- und Finanzierungsfragen geklärt.

 

Wir bieten Ihnen bei eingeschränkter Kassenleistung eine Finanzierungs- und Teilzahlung an, die Ihnen auch eine außervertragliche Privatleistung für eine qualitativ höherwertige Individualbehandlung ermöglicht. Bitte sprechen Sie uns jeder Zeit darauf an und prüfen Sie, ob nicht durch eine vorhandene Zusatzversicherung oder durch steuerliche Geltendmachung der Kostenrahmen minimiert werden kann.

Zusatzversicherung

Eine Zahnzusatzversicherung umfasst ggf. auch kieferorthopädische Leistungen. Die Versicherung muss dafür in der Regel vor der Feststellung der Behandlungsbedürftigkeit abgeschlossen werden. In welchem Umfang eine Kostenübernahme möglich ist, ist mit dem Versicherer direkt zu klären.

Steuerliche Absetzbarkeit

Kosten für nicht erstattungsfähige Leistungen können als außergewöhnliche Belastung beider Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden. Sprechen Sie ggf. Ihren Steuerberater an.

Glossar:

ADHS – Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

Artikulator – Gelenksimulator

Bimaxillär – beide Kiefer betreffend

Bioprogressive Therapie – spezielle kieferorthopädische Behandlung nach RICKETTS

Bruxismus – Zähneknirschen

Bukkal – wangenwärts

CMD -Funktionsstörung des Kiefergelenks

Cranium – Schädel

Dauerretention – Erhalt des Behandlungsergebnisses

Diastema -Lücke zwischen den mittleren oberen Schneidezähnen

Distalisation – Backenzähne werden mit speziellen Apparaturen nach hinten bewegt.

Dysgnathie – Fehlbiss

Dystopien – verlagerte Zähne

Engstand – gemeint ist hier: Zahnengstand

Extraktionen – Entfernung der Zähne

Extraoral – außerhalb der Mundhöhle

Frontal -auf dem vorderen Zahnbogen

GNE – kieferorthopädisches Gerät zur Erweiterung des Oberkiefers

Indikation – Heilanzeige

Intermaxillär – zwischen dem Ober- und Unterkiefer liegend

Intramaxillär – zwischen den Zähnen eines Kiefers

Intraoral – in der Mundhöhle

Intrusion – Zahn wird „verkürzt“, etwas in den Kiefer zurückgeschoben

Karies – Zahnfäule

Kleberetainer – Klebedraht an der Rückseite

Kreuzbiss – Seitlich abweichende Fehlstellungen, die aufgrund der Größendiskrepanz der Zahnbögen entstehen.

Langzeitretention – langfristiger Erhalt des Behandlungsergebnisses

Lateral – seitlich

Lingual – zur Zunge hin

Lingualbogen – Apparatur

Lingualretainer – Ein feiner Draht, der auf die Rückseite der Eck- und Schneidezähne geklebt wird.

Lingualtechnik – Feste Zahnspangen, die auf der Rückseite der Zähne befestigt werden.

Makrognathie – angeborenes, zu starkes Wachstum des Kiefers

Mandibula – Unterkiefer

Maxillär – zum Oberkiefer gehörend

Mikrognathie – angeborenes, zu schwaches Wachstum im Kiefer

Miniimplantat – Kleine Schrauben, die einzelne Zähne gezielt bewegen können.

Molar – Backenzahn

Obstruktive Schlafapnoe, obstruktiv = hemmend, Apnoe = Atemaussetzer, Erkrankung, bei der die Patienten laut schnarchen und regelmäßig Atemaussetzer haben.

Offener Biss – Wenn beim Zusammenbeißen der Zähne eine Lücke zwischen Ober- und Unterkiefer bleibt.

Osteopathie – Ganzheitliche Behandlungsmethode, welche versucht, alle Gewebe zu normalisieren, die auf den Knochen eine mechanische oder neurovegetative Auswirkung haben.

Palatinalbogen – Er verbindet die ersten großen Backenzähne im Oberkiefer miteinander.

Parodont – Zahnhalteapparat

Pelotten – Auflageflächen

Pendulum – Apparatur zur Rückbewegung der Backenzähne

Plaqueakkumulation – Ansammlung von bakteriellem Film auf den Zähnen

Positioner – Gerät zur Feinjustierung der Zähne

Prämolar – erster Backenzahn

Progenie – angeborenes, zu starkes Wachstum des Unterkiefers

Prognathie – vorstehender Kiefer

Protrusionsfeder – Bestandteil einer herausnehmbaren Apparatur, der Druck erzeugt.

Repositionsschiene – Schienen, die den Kiefer in die richtige Lage bringen.

Retainer – Apparatur zur Erhaltung des Behandlungsergebnisses

Retention – Erhalt des Behandlungsergebnisses

Retentionsgerät – dito

Retentionsphase – Erhaltungsphase

Retentionsplatte – Herausnehmbare Zahnspange, die dem Erhalt des Therapieergebnisses dient.

Retentionsspange – dito

Retentionsrückschubdoppelplatte – Apparatur zum Erhalt des Therapieergebnisses

Retentionsvorschubdoppelplatte – dito

Retrognathie – zurückverlagerter Kiefer

Rezidiv – Rückfall

Rückbiss – Rücklage des Kiefers

Sagittal – entlang einer Körperebene

Sutur – Knochennaht

Tiefbiss – Die Oberkieferfrontzähne überdecken die Unterkieferfrontzähne.

Tinnitus – Hörsturz

Transpalatinalbogen – Gaumenbügel

Transversal – quer verlaufend

Überbiss – Überbegriff zur Lagebeziehung von Ober- und Unterkieferzähnen

Ventral – zur Vorderseite gerichtet

Vorbiss – Der Unterkiefer ist im Vergleich zum Oberkiefer zu lang.

Zahnabrasion – Schmelzabrieb, z. B. durch Zähneknirschen